WooCommerce-Barrierefreiheit: Wo liegen die größten Risiken?
Ein WooCommerce-Shop besteht nicht nur aus statischen Seiten. Varianten, Filter, Hinweise, Warenkorbupdates und Checkoutfelder sind dynamisch und können für Tastatur- oder Screenreader-Nutzer direkte Barrieren bilden.
Produkt- und Kategorieseiten
Prüfe passende Bildalternativen, klar benannte Filter, verständliche Variantensteuerungen und Produktinformationen, die nicht nur über Farbe oder Position vermittelt werden.
Templatefehler wiederholen sich. Ein fehlendes Label in einer Komponente kann hunderte Produkte betreffen.
- Produktgalerien
- Varianten und Filter
- Warenkorb- und Icon-Buttons
- Preis- und Bestandsmeldungen
Warenkorb und Checkout
Felder benötigen klare zugängliche Namen, Fehler müssen dem richtigen Feld zugeordnet werden und die Tastaturreihenfolge muss logisch bleiben.
Automatisierung findet strukturelle Coderisiken; die tatsächliche Bedienung mit Tastatur und Screenreader muss zusätzlich manuell getestet werden.
- Checkout ohne Maus durchführen.
- Labels, Fehler und Statusmeldungen prüfen.
- Mobilen Zoom und sichtbaren Fokus testen.
FAQ
Ist WooCommerce standardmäßig WCAG-konform?
Nein. Theme, Plugins, Inhalte und Anpassungen bestimmen gemeinsam die tatsächliche Barrierefreiheit.
Kann ein Plugin alles automatisch beheben?
Nein. Kontextabhängige Probleme bei Inhalt, Gestaltung und Interaktion brauchen gezielte Prüfung.
Offizielle Quellen: European Accessibility Act und W3C WCAG
W3C WCAG 2.2
Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung und keine formelle WCAG-Konformitätserklärung. Automatisierte Tests decken nicht alle Kriterien ab.
Technische Barrierefreiheitsrisiken zuerst sichtbar machen
Der kostenlose Quick Scan prüft bis zu 5 repräsentative Seiten. Der bezahlte Risk Report scannt im Hintergrund bis zu 1.000 öffentlich auffindbare Seiten und wird nach Abschluss automatisch per E-Mail versendet.