WCAG 2.2-Checkliste für einen barriereärmeren Onlineshop
WCAG 2.2 enthält prüfbare Erfolgskriterien für barrierefreie Webinhalte. Im E-Commerce muss die gesamte Kaufstrecke betrachtet werden: Suche, Filter, Produkt, Warenkorb, Formulare und Checkout.
Gut automatisierbare Signale
Technische Scans finden schnell strukturelle Fehler: Bilder ohne Alt-Attribut, Felder ohne erkennbares Label, leere Überschriften, fehlerhafte ARIA-Verweise oder Bedienelemente ohne zugänglichen Namen.
Besonders wertvoll ist die seitenweite Erkennung, wenn ein Templatefehler viele Seiten betrifft.
- Seitensprache und eindeutige Titel
- Bildalternativen
- Labels und zugängliche Namen
- Überschriftenstruktur
- Fokus- und Zoom-Signale
- Tabellenköpfe und ARIA-Verweise
Was Menschen prüfen müssen
Nicht jedes WCAG-Kriterium lässt sich zuverlässig automatisieren. Qualität von Alternativtexten, logische Tastaturbedienung, verständliche Fehlermeldungen und der komplette Checkout brauchen menschliches Urteil.
Automatisierung eignet sich für schnelle Risikofindung und Priorisierung; danach folgt gezielte manuelle Validierung.
- Checkout nur mit Tastatur testen.
- Sichtbaren Fokus an allen Bedienelementen prüfen.
- Anweisungen und Fehlermeldungen auf Verständlichkeit bewerten.
FAQ
Kann ein automatischer Scan alle WCAG-Kriterien testen?
Nein. W3C weist darauf hin, dass manche Prüfungen manuelle Bewertung erfordern.
Welche Shopseiten sind besonders wichtig?
Mindestens Startseite, Kategorie/Suche, Produkt, Warenkorb, Konto/Login, Formulare und Checkout.
Offizielle Quellen: European Accessibility Act und W3C WCAG
W3C WCAG 2.2
Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung und keine formelle WCAG-Konformitätserklärung. Automatisierte Tests decken nicht alle Kriterien ab.
Technische Barrierefreiheitsrisiken zuerst sichtbar machen
Der kostenlose Quick Scan prüft bis zu 5 repräsentative Seiten. Der bezahlte Risk Report scannt im Hintergrund bis zu 1.000 öffentlich auffindbare Seiten und wird nach Abschluss automatisch per E-Mail versendet.