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Alt-Texte, Labels und Buttons: kleine Fehler, große Barrieren

Viele Accessibility-Probleme sind im Code klein, für Nutzer aber erheblich. Ein Bild ohne Alternative, ein Checkoutfeld ohne Label oder ein Icon-Button ohne Namen kann Informationen oder Funktionen für Screenreader verbergen.

Alt-Texte brauchen einen Zweck

Alternativtext soll Funktion oder Bedeutung eines Bildes im Kontext vermitteln. Dekorative Bilder benötigen in der Regel ein leeres alt; Produktbilder können wichtige Informationen transportieren.

Automatisierung erkennt ein fehlendes alt-Attribut zuverlässig, kann die inhaltliche Qualität des Textes aber nicht immer bewerten.

  • Relevante Bedeutung statt jedes Details beschreiben.
  • alt="" für echte Dekoration nutzen.
  • Dateinamen oder generische Texte vermeiden.

Labels und zugängliche Namen

Formularfelder und reine Icon-Buttons benötigen programmatisch erkennbare Namen.

Sichtbare Labels sind meist die robusteste Lösung. ARIA ist hilfreich, wenn natives HTML nicht ausreicht, sollte aber unklare Interfaces nicht kaschieren.

  • Label korrekt mit Input verbinden.
  • Icon-Buttons verständlich benennen.
  • ARIA-Verweise auf existierende IDs prüfen.

FAQ

Ist jeder Alt-Text automatisch gut?

Nein. Er muss zur Funktion und zum Kontext des Bildes passen; das erfordert oft menschliche Bewertung.

Soll aria-label sichtbare Labels ersetzen?

In der Regel nicht. Sichtbare Labels sind robust und helfen auch sehenden Nutzern.

Offizielle Quellen: European Accessibility Act und W3C WCAG
W3C WCAG 2.2
Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung und keine formelle WCAG-Konformitätserklärung. Automatisierte Tests decken nicht alle Kriterien ab.

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