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Google Merchant Center abgelehnt: Was jetzt?

Produktablehnung, Kontowarnung oder Sperrung erfordern unterschiedliche Schritte. Dieser Leitfaden hilft dir, zuerst die genaue Google-Meldung einzuordnen, anschließend Webshop und Produktdaten systematisch zu prüfen und erst danach eine erneute Bewertung zu beantragen.

Kurz gesagt

Beantrage nicht sofort eine neue Bewertung. Notiere zuerst das genaue Merchant-Center-Problem, kläre, ob es Produkt- oder Kontoebene betrifft, behebe sichtbare Inkonsistenzen im Webshop und in den Produktdaten und prüfe anschließend alles erneut. Google empfiehlt selbst, Probleme vor einer Überprüfung vollständig zu beheben.

VON DER ERKLÄRUNG ZU DEINEM WEBSHOP

Welche dieser Risiken gibt es in deinem Webshop?

Der Leitfaden erklärt, was schiefgehen kann. Merqivio prüft deinen eigenen Webshop und zeigt sofort die größten messbaren Risiken, ohne dass du Dutzende Seiten und Einstellungen blind kontrollieren musst.

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1. Zuerst klären: Produktablehnung oder Kontoproblem?

Nicht jede Ablehnung im Google Merchant Center hat dieselbe Tragweite. Ein einzelnes Produkt kann wegen fehlender Pflichtangaben, abweichender Preise oder eines falschen Attributs abgelehnt werden. Ein Kontoproblem oder eine Sperrung ist breiter und kann die Sichtbarkeit vieler oder aller Produkte einschränken.

Ändere deshalb nicht wahllos Dinge im Shop. Notiere den exakten Problemnamen und ob Google ihn auf Produkt- oder Kontoebene meldet. Davon hängt ab, wo deine Prüfung beginnen sollte.

  • Produktebene: betroffenes Produkt, Produktdaten und Landingpage prüfen.
  • Kontoebene: zusätzlich den gesamten Shop, Unternehmensdaten, Richtlinien, Transparenz und technische Funktion prüfen.
  • Mehrere Meldungen: jedes Problem einzeln bearbeiten und danach sicherstellen, dass sich Lösungen nicht widersprechen.

2. Merchant-Center-Meldung genau lesen

Öffne im Merchant Center den Bereich mit Problemen und Produkten, die Aufmerksamkeit benötigen. Lies nicht nur die kurze Fehlerbezeichnung, sondern auch Erklärung, betroffene Produkte, Länder und Programme. Bei manchen Problemen nennt Google einen konkreten Produktdatenfehler, bei Richtlinienproblemen kann die Beschreibung allgemeiner sein.

Erstelle vor Änderungen eine kurze Dokumentation: Problemname, Ebene, betroffene Produkte oder Konto, Datum und zugehörige Seiten oder Daten. So behältst du während der Reparatur den Überblick.

Wichtig: Merqivio kann sichtbare Webshop-Risiken erkennen, hat aber keinen Zugriff auf Googles interne Bewertungssignale. Ausgangspunkt bleibt immer die Meldung in deinem eigenen Merchant Center.

3. Grundlagen des Webshops prüfen

Google erwartet einen funktionierenden Shop, der Kunden genügend klare Informationen für eine Kaufentscheidung bietet. Prüfe daher nicht nur, ob Richtlinien irgendwo vorhanden sind, sondern auch, ob Kunden sie leicht finden und ob Angaben auf verschiedenen Seiten übereinstimmen.

Achte besonders auf:

  • Unternehmensname, Kontaktdaten und Erreichbarkeit des Kundenservice.
  • Rückgabe- und Erstattungsregeln inklusive Fristen und möglicher Kosten.
  • Versandkosten, Liefergebiete und realistische Lieferzeiten.
  • Zahlungsmethoden und einen funktionierenden Checkout ohne überraschende Schritte.
  • AGB und Datenschutzinformationen.
  • Funktionierende Navigation ohne kaputte Links, leere Seiten, Platzhaltertexte oder unfertige Bereiche.
  • HTTPS und technisch erreichbare Produkt-, Warenkorb- und Checkoutseiten.

Ein häufiger Fehler: Einzelne Angaben wirken korrekt, widersprechen sich aber untereinander – etwa eine Lieferzeit auf der Produktseite, die nicht zur Versandrichtlinie passt, oder ein Firmenname im Checkout, der vom sichtbaren Shopnamen abweicht.

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Nicht raten. Erst deinen Webshop analysieren.

Merchant-Center-Probleme entstehen oft durch mehrere Signale gleichzeitig. Der kostenlose Scan gibt einen ersten Überblick; der vollständige Bericht zeigt alle gefundenen Probleme, Prioritäten und konkrete Empfehlungen.

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4. Produktdaten mit dem vergleichen, was Kunden sehen

Merchant Center nutzt Produktdaten dafür, was bei Google angezeigt wird. Diese Informationen müssen zur endgültigen Landingpage passen. Prüfe stichprobenartig und bei betroffenen Produkten Preis, Verfügbarkeit, Währung, Variante und Produktidentität.

Achte besonders auf dynamische Preise, Aktionen, Varianten und Bestand. Meldet der Feed „auf Lager“, während die Landingpage etwas anderes zeigt, oder ist ein Aktionspreis auf der Seite nicht klar erkennbar, kann das zu Ablehnungen führen.

  • Preis und Währung in Produktdaten versus Produktseite.
  • Verfügbarkeit: auf Lager, nicht auf Lager oder Vorbestellung.
  • Richtige Variante: Farbe, Größe, Material oder andere Auswahl.
  • Versandinformationen und zusätzliche Kosten.
  • Produkttitel, Bild und Identität des angebotenen Produkts.
  • Strukturierte Daten auf der Produktseite, wenn dein Shop sie nutzt.

5. Bei „Falschdarstellung“ Transparenz besonders streng prüfen

Die Richtlinie zur Falschdarstellung ist breiter als ein einfacher Feedfehler. Google beschreibt sie im Zusammenhang mit irreführenden, unklaren oder unzureichend transparenten Informationen über Unternehmen, Produkte oder Angebote. Deshalb gibt es selten ein einziges Feld, das man korrigiert und damit alles erledigt.

Prüfe die gesamte Customer Journey: Produktanzeige, Produktseite, Warenkorb, Checkout, Zahlung, Versand, Rückgabe und Kundenservice. Aussagen, Rabatte, Preise und Unternehmensdaten müssen klar und überprüfbar sein.

  • Keine Angebote, Gütesiegel oder Aussagen verwenden, die nicht belegbar sind.
  • Wichtige Kosten oder Bedingungen nicht bis spät im Checkout verstecken.
  • Unternehmens- und Kontaktdaten dürfen sich auf verschiedenen Seiten nicht widersprechen.
  • Rückgabe-, Liefer- und Zahlungsinformationen konkret statt vage formulieren.
  • Unfertige oder generische Template-Elemente entfernen.

Auch lesen: Falschdarstellung im Google Merchant Center lösen →

6. Erst nach abgeschlossener Reparatur eine neue Bewertung beantragen

Google empfiehlt bei Kontoproblemen, die Richtlinie zu prüfen, notwendige Änderungen umzusetzen und erst anschließend eine erneute Bewertung anzufordern. Eine Review ist kein Diagnoseknopf. Nutze sie, wenn du nachvollziehbar erklären kannst, was du geprüft und geändert hast.

Teste den Shop nach den Änderungen erneut wie ein Neukunde: Desktop und Mobil, Richtlinienlinks öffnen, Produkte in den Warenkorb legen und bis zum Zahlungsschritt gehen. Prüfe danach auch die Produktdaten im Merchant Center erneut.

  • Liste aller vorgenommenen Korrekturen führen.
  • Sicherstellen, dass keine alte Cache-Version von Seiten ausgeliefert wird.
  • Feed- oder Produktdaten bei Bedarf erneut verarbeiten lassen.
  • Review über die betreffende Merchant-Center-Meldung beantragen.
  • Während der Prüfung nur notwendige Änderungen durchführen.
Google gibt für bestimmte Kontoprüfungen typischerweise etwa sieben Werktage an; komplexe Fälle können länger dauern. Für viele Produktdaten-Reviews nennt Google ungefähr drei bis sieben Werktage. Das sind keine Garantien.

7. Was, wenn die Bewertung erneut scheitert?

Sende nicht automatisch dieselbe Anfrage erneut, ohne neu zu prüfen. Vergleiche die aktuelle Meldung mit deinen Notizen und suche nach Inkonsistenzen, die beim ersten Audit übersehen wurden. Prüfe auch Bereiche, die nicht direkt neben der Fehlermeldung genannt wurden, etwa Checkout-Identität, Retouren, Kundenkontakt oder veraltete Produktdaten.

Bei breiten Richtlinienproblemen kann eine erneute Prüfung des gesamten Shops als zusammenhängende Customer Journey nötig sein. Ziel ist nicht, „irgendetwas zu ändern, damit Google noch einmal prüft“, sondern eine durchgehend transparente und konsistente Einkaufserfahrung.

Checkliste vor „Überprüfung beantragen“

  • Ich kenne die genaue Merchant-Center-Meldung und weiß, ob sie Produkt- oder Kontoebene betrifft.
  • Unternehmens- und Kontaktdaten sind korrekt, sichtbar und konsistent.
  • Rückgabe, Erstattung, Versand und Lieferzeiten sind klar.
  • Checkout, Zahlung und wichtige Links funktionieren.
  • Preis, Bestand und Varianten stimmen mit den Produktdaten überein.
  • Es gibt keine Platzhaltertexte, kaputten Links oder unfertigen Seiten.
  • Bei Falschdarstellung habe ich die gesamte Customer Journey auf Transparenz geprüft.
  • Ich kann die konkreten Änderungen kurz zusammenfassen.

Was Merqivio leisten kann – und was nicht

Merqivio prüft sichtbare und technisch messbare Webshop-Signale, darunter Unternehmensinformationen, Retouren, Versand, Preis- und Produktkonsistenz, HTTPS, strukturierte Daten sowie Vertrauens- und Transparenzsignale.

Merqivio ist unabhängig und hat keinen Zugriff auf Googles interne Bewertungssysteme. Scan oder Bericht können daher keine Freigabe garantieren. Ziel ist, vor einer erneuten Prüfung möglichst viele bekannte und kontrollierbare Risiken aufzudecken.

Häufig gestellte Fragen

Wo sehe ich, warum Merchant Center abgelehnt wurde?

Prüfe im Merchant Center die aktuellen Probleme und Produkte mit Handlungsbedarf. Notiere die genaue Meldung und ob sie auf Produkt- oder Kontoebene angezeigt wird.

Ist eine Produktablehnung dasselbe wie eine Kontosperrung?

Nein. Eine Produktablehnung betrifft ein oder mehrere Produkte. Ein Kontoproblem oder eine Sperrung kann einen großen Teil oder den gesamten Katalog betreffen und erfordert meist eine breitere Prüfung.

Wie lange dauert eine Überprüfung?

Das hängt vom Problem ab. Google nennt für bestimmte Kontoprüfungen typischerweise rund sieben Werktage und für viele Produktdaten-Reviews etwa drei bis sieben Werktage. Komplexe Fälle können länger dauern.

Soll ich nach einer einzigen Korrektur sofort eine Review beantragen?

Nicht, wenn weitere Probleme möglich sind. Prüfe zuerst die vollständige Meldung, relevante Shopbereiche und Produktdaten. Die Review sollte der letzte Schritt der Reparatur sein, nicht der erste Diagnoseschritt.

Kann Merqivio eine Google-Freigabe garantieren?

Nein. Nur Google entscheidet über die Freigabe. Merqivio hilft, bekannte sichtbare Risiken systematisch zu erkennen und zu priorisieren.

Offizielle Google-Quellen

Für Richtlinien und Reviewverfahren ist Google Merchant Center die primäre Quelle. Prüfe bei Zweifel immer die aktuelle Fassung.

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